Archiv der Kategorie: Ortspolitik

30 Millionen Euro des Bundes für den Breitbandausbau im Kreis Segeberg

Die Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein, Mark Helfrich und Gero Storjohann (alle CDU) haben gute Nachrichten für die Region: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den Ausbau des Glasfasernetzes im Kreis Segeberg mit 30 Millionen Euro. Den entsprechenden Förderbescheid übergab Minister Andreas Scheuer heute – der Corona- Situation geschuldet virtuell in einer Videokonferenz – an die drei für Segeberg zuständigen Abgeordneten.

„Damit ist eine weitere wichtige Etappe beim Ausbau des Glasfasernetzes im Kreis Segeberg geschafft. Gerade die Corona-Pandemie mit Homeoffice und Homeschooling zeigt uns täglich, wie wichtig die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet für unsere Region ist“, sagt Mark Helfrich.

„Wir wollen, dass der ländliche Raum bei den Investitionen in die Zukunft nicht abgehängt wird. Deshalb unterstützt der Bund den Ausbau von schnellem Internet auch in Lagen, in denen das unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht möglich ist“, erläutert Melanie Bernstein.

„Breitbandausbau gehört inzwischen zur öffentlichen Daseinsvorsorge wie Strom und Wasser auch. Gerade die moderne Landwirtschaft ist mehr und mehr auch an entlegenen Flecken auf schnelles Internet angewiesen“, ergänzt Gero Storjohann.

Der Bund fördert den Breitbandausbau mit 50%, ein Förderantrag beim Land ist ebenfalls gestellt. Der Kreis Segeberg finanziert den verbleibenden Rest und übernimmt die Ausschreibung. Damit fließen insgesamt sogar 60 Millionen Euro in den Ausbau des Netzes. Ziel der beachtlichen Investition ist es, ca. 2000 besonders abgelegene Haushalte, deren Anschluss rein wirtschaftlich betrachtet nicht realisierbar wäre, mit schnellem Internet zu versorgen. Damit könnte bereits 2022 mit dem Ausbau der verbleibenden Anschlüsse begonnen werden.

Ein unumgänglicher Schritt, wie die drei Bundestagsabgeordneten betonen: „Weiße Flecken auf den Netzkarten darf es heute selbst in sehr ländlichen Regionen nicht mehr geben. Der Anschluss an schnelles Internet muss so selbstverständlich sein wie der Anschluss an Strom und Trinkwasser. Das hat der Bund erkannt und er ist bereit, große Summen in die Hand zu nehmen, um dieses Ziel zügig zu erreichen.“

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Ehrung für Keno Jantzen

Der CDU-Ortsvorsitzende Hans-Günter Piechotta konnte bei der letzten Mitgliederversammlung eine besondere Ehrung vornehmen.

Seit 20 Jahren ist unser Fraktionsvorsitzender Keno Jantzen Mitglied der CDU.

Am 01.September 1996 trat er in unseren Ortsverband ein. Bereits seit dem 22.April 1998 bis heute ist er Gemeindevertreter. Er ist Mitglied im Finanzausschuss und war jahrelang dessen Vorsitzender, auch im Landwesen- und Umweltausschuss war er lange Zeit Vorsitzender und im Kultur- und Sozialausschuss ist er ebenfalls tätig. 2013 ist er zum Bauausschussvorsitzenden gewählt worden und seit der Zeit auch Fraktionsvorsitzender der CDU. Außerdem ist er seit 2013 1. stellvertretender Bürgermeister. 2012 wurde er in den CDU-Ortsvorstand gewählt und ist seit 2014 stellvertretender Vorsitzender. Beim Biikebrennen sorgt er immer für das flammende Feuer und für die CDU-Grillabende stellt er stets den umgebauten Kuhstall zur Verfügung. Und für die Kommunalwahl 2018 hat er bereits seine Bereitschaft zur Bürgermeisterkandidatur erklärt.

Mit einer Urkunde und einem Buchgeschenk bedankte sich Hans-Günter Piechotta, dem schlossen sich unsere Bundestagskandidatin Melanie Bernstein und der Landtagsabgeordnete Dr. Axel Bernstein an.

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Undurchsichtiges Bankverhalten

„VR-Bank zahlt erneut überdurchschnittliche Dividende“ und „Filiale Rickling wird geschlossen“, wie passt das zusammen?

Die Meldung, dass die VR-Bank in Rickling zum 30.11.2016 die Türen schließt, stößt in der Bevölkerung und bei der Kommunalpolitik gleichermaßen auf Unverständnis.

Soll die Gemeinde eine Schwächung ihrer Infrastruktur so einfach hinnehmen?

Ich meine: NEIN!!! 

Die Gemeindevertreter versuchen richtungsweisende Beschlüsse zu Bau- und Gewerbegebieten, dem Erhalt der Grundschule, des Freibades, der Versorgung mit Breitband/Glasfaser und der Schaffung eines Sozial-, Kommunikations- und Bildungshauses im ehemaligen Hauptschulgebäude zu schaffen um die Attraktivität unserer Gemeinde zu steigern und dadurch Bürger und somit Kunden nach Rickling zu ziehen.

Aber derartige Bemühungen in unserer Gemeinde interessiert Bankenvorstände scheinbar überhaupt nicht.

Steht für die nur der Profit im Vordergrund?

Werbe-Worte der VR-Bank nach Schließung der Sparkasse Segeberg in Rickling um deren Kunden abzuwerben waren: „Wir bleiben vor Ort, denn Kundennähe ist uns wichtig!“ Diese Worte sind wohl in Vergessenheit geraten.

Der ländliche Raum mit seinen Bürgern und der Service vor Ort wird wieder nicht beachtet. Wir wollen unsere VR-Filiale in Rickling behalten! Ein eventuelles kleines Defizit der Rickling Filiale wird die VR Bank Neumünster sicherlich nicht in eine wirtschaftliche Schieflage bringen.

Keno Jantzen, CDU-Fraktionsvorsitzender


 

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