Endlich kommt Bewegung in die Asylverfahren

Auf Grund der vielen weltweiten Kriegs- und Krisenschauplätze nimmt die Zahl der Flüchtlinge die nach Schleswig-Holstein kommen zu. Für unseren CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Phillip Murmann ist klar: wir müssen diesen Menschen helfen – aber ohne die Kommunen, in denen sie unterkommen, zu überfordern.

Kleine Gemeinden sind mit der Aufnahme der Flüchtlingskontingente – und sei es auch nur zeitweise – häufig überfordert. Eine soziale Integration der Asylsuchenden kann so nicht gelingen.

2015 wurden in Schleswig-Holstein bis Ende April bereits 4.435 Asylsuchende aufgenommen. Dies entspricht einer Steigerung von rund 201,9 Prozent.

Bis zum 31. März 2015 gab es 10.030 Personen mit einer „Aufenthaltsgestattung zur Durchführung des Asylverfahrens“. Vor einem Jahr waren es 4.942 Personen.

Hauptherkunftsländer der in Schleswig-Holstein aufgenommenen Asylsuchenden sind in diesem Jahr bislang Kosovo, Syrien und Albanien. 2014 waren es Syrien, Afghanistan und Serbien.

Verstärkt werden sollen Sprachunterricht und Eingliederung ins Arbeitsleben. Und das ist wichtig für die Menschen, die wegen der langen Asyl-verfahren oft monatelang in Ungewissheit leben.

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